Verena Schmitt-Roschmann Journalistin

 

 

HEIMAT von Verena Schmitt-Roschmann

 
 
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Erscheint im Sommer 2010 im Gütersloher Verlagshaus.
ISBN: 978-3-579-06764-3, 208 Seiten, Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, ca. 19,95 €
 
 
 
 
 
Heimat
 
Neuentdeckung eines verpönten Gefühls
Von Verena Schmitt-Roschmann
 
Die Westdeutschen trauern um die unbeschwerte Heimat, die es seit der NS-Zeit nicht mehr gibt. Die Ostdeutschen um ihre verhasst-vertraute DDR. Millionen von Zuwanderern um das Gefühl, irgendwo und irgendwie eindeutig dazuzugehören.

Heimat Deutschland? Eine schwierige Geschichte. Kaum ein Begriff ist so befrachtet, ideologisiert, missbraucht, so verkitscht, verhöhnt und verpönt worden. Heimat, das ist für die Deutschen ein übermächtiger Ort – Zuflucht und Popanz und Firlefanz in einem. Doch den bombastischen Überbau, Heimat als politisches Programm, die Beutelschneiderei, das alles hatten wir schon, und auch den Kulturpessimismus.

20 Jahre nach der Vereinigung ist die Chance da für einen Neuanfang. Heimat ist nicht groß und überhöht, scharf abgegrenzt und exklusiv. Sie ist klein, subjektiv und individuell, und sie darf sich wandeln. Heimat hat jeder und jeder für sich.
 
 
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